Trading Strategien

Price Action Strategie

Price Action Day Trading – Eine einfache Price Action Strategie

Hast Du in letzter Zeit nach einer starken, vereinfachten und nützlichen Trading-Strategie gesucht? Diese Price Action Strategie wird Dir beibringen, wie man tote Zonen, rote Zonen und Endzonen erkennt (sei bereit, etwas Football-Terminologie zu hören 🙂). Dieses klingt ein bisschen kompliziert, aber vertraue mir, dass Du diesem Thema besondere Aufmerksamkeit schenken willst, denn diese Trading-Strategie könnte alles sein, was Du brauchst, um ein Vollzeit-Trader zu werden. Ich könnte wahrscheinlich einen ganzen Price Action Tradingkurs auf diesem einzigen Ansatz erstellen. Da ich der Meinung bin, dass ich diese Best Price Action Trading-Strategie aufgedeckt habe, solltest Du diesen Ansatz lesen, studieren und dir Notizen machen. Bitte hinterlasse einen Kommentar, um mir Feedback zu geben. Ich werden mein Bestes geben, um Deine Fragen zu beantworten.

Dies ist eine Aktienstrategie, eine Devisenstrategie und eine Optionshandelsstrategie. Das reine Price Action Trading-System benötigt keinen Price Action Indikator, um Dein Trading zu erleichtern.

Was ist Price Action Trading?

Price Action ist einfach nur wie der Kurs bei bestimmten Widerständen oder Unterstützungen reagieren wird. Dieser technische Analyseansatz wird Dir helfen, Dinge aus der Kurshistorie zu lernen und die Swing High/Swing Low, Trendlinien und vergangene Unterstützungs- oder Widerstandsbereiche zu identifizieren.

Das könnte der Kurs sein, der einen Support- oder Widerstandsbereich testet. Es könnte sogar sein, wenn die Kursbewegung einen Swing High oder Swing Low erzeugt.

Price Action erfordert keine nachlaufenden Indikatoren oder gleitenden Durchschnitte. Du benötigst lediglich einen nackten Chart. Es ist manchmal erfrischend, einen sauberen Chart ohne Indikatoren zu sehen. In der Tat, viele Trader sind sehr erfolgreich ohne jemals auf einen Indikator zu schauen.

Verwendete Indikatoren

Du kannst gleitende Durchschnitte, MACD, Stochastik, RSI, Fibonacci Retracement, Bollinger Bänder usw. auf deine Charts anwenden. Bedenke aber, dass diese Indikatoren Dich ablenken können. Wir werden nach roten Zonen der Strategie suchst, in die wir uns ein wenig vertiefen werden. Du wirst schlechte Handelsentscheidung treffen, wenn Du dich dann auf Indikatoren verlässt. Ich empfehle daher keine Indikatoren für diese Strategie.

Zeiteinheit für das Trading dieser Price Action Strategie

Ich empfehle diese Strategie für Swing Trader und Daytrader. Wir werden diese Strategie auf keiner Zeiteinheit unter einer Stunde (H1) einsetzen. Der Grund, warum ich Daytrading Strategien mit Hilfe von Price Action Mustern entwickeln, liegt darin, dass sich die Price Action Signale in größeren Zeiteinheiten konsistenter verhalten. Das bedeutet nicht, dass diese Strategie mit Scalping nicht funktioniert, aber mit meinen Tests zeige ich, dass diese Strategie am besten auf einem Stunden-Chart und darüber funktioniert.

Price Action Setups: Die Dead Zone

Niemand mag die tote Zone (Dead Zone) im Trading. Eine “tote Zone” deutet darauf hin, dass die Price Action ins Leere läuft. Es geht nicht darum, höhere oder niedrigere Hochs oder Tiefs zu erreichen. Die Käufer und Verkäufer sind in einer Sackgasse und niemand gewinnt den Kampf. Es ist fast wie in einem Footballspiel, wenn die beiden Mannschaften ein ganzes Spiel spielen, nur um in einem Unentschieden zu enden. Sie kämpften das ganze Spiel nur um ein mittelmäßiges Ergebnis zu erzielen. Dies könnte für uns Trader so interpretiert werden. Wir eröffneten einen Trade in der toten Zone, nur um einen Trade mit 3 Pips zu gewinnen oder Du hälst 6 Stunden an einem Trade fest um ihn dann mit 0 Pips zu schließen. Wir wollen keine mittelmäßigen Ergebnisse, wir wollen gewinnen. Gewinnen ist unser Hauptziel, deshalb wollen wir diese “tote Zone” um jeden Preis vermeiden.

Hier ein Beispiel, wie eine “tote Zone” im Trading aussieht:

Price Action Dead Zone

So sieht eine “tote Zone” aus. Man erkennt weder einen eindeutigen Aufwärtstrend, noch einen eindeutigen Abwärtstrend. Wenn Du das hier siehst, kannst Du Dir denken, dass kein Indikator der Welt, Dir hier 1.000 Pips rausholt.

Gucken wir uns mal an, was hier wirklich passiert.

Price Action Dead Zone Widersand Unterstuetzung

Wie Du sehen kannst, werden die Käufer nur kurzfristig von den Verkäufern übernommen. Dann gehen die Verkäufer auf die Flucht, schlagen auf den Boden und werden von den Käufern übernommen. Es werden keine höheren Hochs oder tieferen Tiefs gebildet. Dieser Prozess dauert so lange an, bis ein Distriktsieger bestätigt ist.

Da wir nun wissen, wie die tote Zone aussieht, können wir zu Schritt #2 dieser Price-Action-Analyse übergehen und herausfinden, wo sich die “Red Zone” befindet.

Price Action Setups: Die Red Zone

Football Feld Dead Red End Zone

Wenn Du etwas über American Football weißt, weißt Du, dass die rote Zone (Red Zone) der Bereich zwischen der 20-Yard-Linie und der Torlinie ist. Wie Du Dir vorstellen kannst, findet hier die ganze Action statt. Da das Team hier die Ziellinie sieht, wird es sich hier auch am meisten konzentrieren. Das Team sieht, dass es nur noch ein paar Meter braucht, bis es das Ziel eines Touchdowns erreicht hat. Gleiches gilt für diesen Price Action Ansatz. Wir haben gesehen, dass die Dead Zone stagnierte und langweilig war. Kaum eine Bewegung und nicht viele Pips. Aber sobald wir in einer roten Zone angekommen sind, werden die Trader in der Herangehensweise messerscharf, um ihr Endziel von 20, 60, vielleicht sogar 100 Pips zu erreichen!

Schauen wir uns an, wie eine rote Zone aussieht:

Price Action Red Zone

Wenn der Kurs in unserem Beispiel unsere rote Zone erreicht hätte und diese durchbrochen hätte, wären wir an einem Buy-Trade interessiert gewesen. Das wäre ein Signal für einen neuen Aufwärtstrend gewesen.

Das selbe bei der unteren Zone. Hätte der Kurs die untere rote Zone erreicht und diese durchbrochen, wären ein Short Trade interessant geworden, da es dadurch ein neues tieferes Tief gegeben hätte, was auf einen Abwärtstrend hindeutet.

Wie zeichnest Du eine rote Zone ein?

Zuerst musst Du eine “tote Zone” Währungspaar, Aktien, etc…. finden. Dann zeichnest Du ein rotes Zonenrechteck über dem Widerstand und unter der Unterstützung. Die Zonen sollte zwischen 10 und 20 Pips breit sein. Manchmal sind Hochs und Tiefs leichter zu erkennen, wenn man den Chart auf “Linienchart umstellt”.

Hier ein Beispiel:

Linienchart Zonen

Lass uns noch ein bisschen weiter gehen und sehen, was passiert ist, als der Kurs erneut auf die rote Zone traf:

Price Action Dead Zone 35 Pips

Als die Price Action die tote Zone durchbrach, hättest Du, wenn Du eine Buy Entry Order platziert hättest, ungefähr 35 schnelle Pips gemacht. Allerdings auch nur, wenn Du den Trade am höchsten Punkt geschlossen hättest.

Kennst du das Sprichwort: “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte?” Diese Aussage könnte mit dem obigen Diagrammbild so wahr sein. Auf diesem Stunden-Chart siehst Du, dass viele Trader in der roten Zone den Kurs um nur etwa 40 Pips nach oben getrieben haben und dann sofort wieder ausstiegen. Infolgedessen zog der Kurs wieder in unsere rote Zone ab und erreicht nun ein neues Unterstützungsniveau. Erinnern wir uns: Widerstand in der Vergangenheit bedeutet Unterstützung in der Zukunft.

Da wir nun wissen, wie die rote Zone aussieht und wie sie zu identifizieren ist, kommen wir zum letzten Schritt, der “End Zone”.

Price Action Setups: Die End Zone

Das ist unser Endziel. Wir wollen mit dieser Price Action Strategie konsequent von der roten Zone in die Endzone gehen. Zeichne dazu einfach ein Rechteck auf Deinem Chart, ähnlich wie bei meinen Zeichnungen. Diese Zonen werden nur mit dieser Price Action Strategie gehandelt. Ich zeichne die roten Zonen gerne ca. 10-20 Pips breit, aber Du kannst diese gerne entsprechend anpassen. Dies gibt der Price Action etwas Spielraum, um ihre normalen “Retracement” zu machen, bevor sie nach oben oder unten geht.

Wenn Du also auf unser Beispiel zurückblickst, dann hättest Du folgendes getan:

Price Action Dead Zone

In dieser roten Zone treffen viele Trader Kauf- oder Verkaufsentscheidungen. Sobald Du feststellst, dass die Price Action nicht in die tote Zone zurückkehrt, kannst Du hier den Buy Trade tätigen.

Anmerkung: Wenn die Price Action in der unteren roten Zone wäre, dann würden wir nach einem Sell Trade suchen.

Im nächsten Bild sehen wir eine Breakout-Kerze. Das ist unser Kaufsignal.

Price Action Dead Zone

Platziere Deinen Stop-Loss in der unteren roten Zone. Wenn die Price Action bis in die untere rote Zone vordringen würde, dann geht der Trend offensichtlich nicht mehr nach oben und Du solltest diesen Trade sofort beenden.

Man kann den Trade schließen, wenn man sieht, dass der Trend sichtlich abgenommen hat (aufgrund der Konsolidierung in der Price Action). Wir sehen, dass der Kurs ein neues Hoch gebildet hat und im nächsten Anlauf kein neues Hoch bilden konnte. Ein guter Grund diesen Trade im Gewinn zu schließen.

Fazit

Diese Price Action Strategie ist eine großartige Daytrading Price Action Strategie. Es gibt vielleicht nicht hunderte von Price Action pro Tag, aber wenn Du eine Situation findest, die der Price Action Strategie folgt, solltest Du großartige Ergebnisse erzielen. Hinterlass doch bitte einen Kommentar und teile mir mit, was Du von dieser Strategie hälst und wie Du mit Hilfe der Price Action Snalyse tradest.

Eine andere Trading Strategie, die für Dich interessant sein könnte ist die MACD Trendfolgestrategie. Schau doch einfach mal rein 🙂

Vielen Dank fürs Lesen!

Bitte hinterlasse einen Kommentar, wenn Du Fragen zur Price Action Strategie hast!

Von |2018-09-17T13:58:38+00:00August 2nd, 2018|Price Action, Trading Strategie|0 Kommentare